AFFEN IN DER WERBUNG

Früher gab es mal die Weisheit, dass wenn man in der Werbung Kinder oder Tiere verwendet, man automatisch Erfolg hat. Dass das nicht ganz so stimmt, beweist uns immer wieder der unsägliche Trigema Werbespot mit dem sprechenden Affen. Wie Werbespots mit Tieren richtig gut (mehr …)

WENN ES SEHR SCHNELL GEHEN MUSS

Ein echter Werbeklassiker aus dem Jahr 1981. In hektischen und geschäftigen Zeiten braucht man einen schnellen und pünktlichen Logistiker. FedEx ist so einer und genau dass, sollte die Agentur Ally & Gargano, NYC (gibt es seit 1991 nicht mehr) den Menschen beibringen. Ein Spot der so erfolgreich war, das A&G 1982 unter vielen anderen Auszeichnungen, auch den Titel "Agency of the Year" erhielt.

CANNES LIONS 2008. TEIL 5

Hermann Vaske über Radical Advertising. Gemeinsam mit Graham Fink (M&C Saatchi), Ralf Zilligen (Ex-BBDO), Werner Lippert (NRW Forum) und Benjamin Palmer (Barbarian Group) diskutierte Hermann Vaske über Sinn und Unsinn von radikalen Werbekampagnen. Anhand von Beispielen (z.B. Diesel, Benetton und Hornbach) einigte man sich auf die Verständigung, dass Radical sich bei kleinen Budgets sehr gut eignet. Radikale Konzepte allerdings nur kurze Zeit einer Marke helfen oder wie es Marcello Serpa sagte: "Die Kampagnen von Oliviero Toscani für Benetton brachten die Marke fast um."

Parties des Tages: Das Werk, Markenfilm

Radical Advertising
Graham Fink (M&C Saatchi), Benjamin Palmer (Barbarian Group) und Hermann Vaske

CANNES LIONS 2008. TEIL 4

Telling Tales! John Norman, Executive Creative Director bei Wieden+Kennedy und Ivan Wicksteed, Global Creative Director von Coca-Cola erklären den Erfolg von Coca-Cola.

Kernthese: Der Verbraucher hört aus Tradition gern Geschichten. Märchen werden auf der ganzen Welt erzählt und ziehen sich als roter Faden durchs Leben. Mit der Entwicklung der Coca-Cola "Happiness Factory" haben W+K und Coke eine Welt kreiert die auf mehreren Consumer Insights basiert. Das Rezeptgeheimnis von Coca-Cola, der Mythos der Marke und ihrer Erfindung ebenso wie die Meinung der Verbraucher das Coke sie glücklich macht.
Der TV- und Kinospot „Hapiness Factory“ wurde in über 100 Ländern der Welt ausgestrahlt und ist der erfolgreichste je produzierte Coke Spot.
Nach diesem großen Erfolg wurde aus dem Spot ein zehnminütiger Film produziert (The Happiness Factory – The Movie) und Online zum Download angeboten. Bis heute wurde dieser von über 100 Millionen Menschen angeguckt. Wie geht es weiter? Coca-Cola plant als erstes Unternehmen aus einem Werbespot nun einen echten Kinofilm daraus zu machen. Das Computer Spiel und Merchandising gibt es bereits.
Erkenntnis des Tages: Story Telling ist Medienkanal unabhängig und bietet ein hervorragendes Terrain für eine langjährige Markeninszenierung. Für gutes Story Telling müssen Charaktere wie im klassischen Drama entwickelt werden.

Parties des Tages: Stillkings, DACH-Party, Martinez

coca cola

John Norman (Wieden+Kennedy) und Ivan Wicksteed (Coca-Cola)

CANNES LIONS 2008. TEIL 3

Stefan Olander Global Director for Brand Connections bei Nike und Bob Greenberg CEO und CCO der Agentur R/GA referierten heute über den enormen Erfolg der Marke Nike durch NikeID, Ballers Network und Nike+.
Auf einen Nenner gebracht liegt das Geheimnis darin, dass aus einem echten Verbraucher Need eine nützliche Lösung/Programm entwickelt wird. Im ersten Schritt muss das ganze auch nichts mit dem Unternehmenszweck (bei Nike: Sportartikel verkaufen) zu tun haben. Das Programm setzt sich durch, wird von Verbrauchern zu Verbraucher weiter empfohlen und erst im zweiten Step werden Verbindungen zur Marke und zur Wertschöpfungskette geknüpft.
Erkenntnis des Tages: Dank neuer Technologien kann jedes Unternehmen unabhängig von Media und Klassik einen Mehrwert für Verbraucher und mittelfristig für sich selbst schaffen. Utilization!
Parties des Tages: Finnische Sauna Party, Massive Music

Bob Greenberg und Stefan Olander
Bob Greenberg (R/GA) und Stefan Olander (Nike)