Mercedes in der Emo- Gothicphase

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Die neue CLA Werbung erinnert ein bisschen an das androgyne und düstere Gehabe von Tokio Hotel Mitte der 2000 Jahre. Mit quasi 10 Jahren Verspätung macht der Stern nun seine Emo- und Gothicphase wie einst Bill Kaulitz durch und belästigt mit dieser Selbstfindung den bemitleidenswerten Zuschauer, indem dieser den geistigen Dünnpfiff eines skandinavischen Regisseurs ansehen muss. Der Regisseur, der schon eine Doku über eine isländische Band und Videoclips für Kylie Minogue und der Swedish House Mafia (Info aus der Pressemitteilung) gedreht hat, stellt den modelgepflegten CLA in ein apokalyptisches Endzeitszenario. Mit zwei Models, die genau so generisch aussehen, wie der gesamte Spot daher kommt, wird mit viel ernsten Blicken, düster pompöser Musik, einem die Zähne fletschenden Hund und wie könnte es anders sein, einer Pirouetten drehenden Tänzerin der neue Mercedes CLA in Brand gesteckt. Ist halt eine brennende Sehnsucht – Brüller!
Der Spot ist so sehr 80er Jahre, dass man sich persönlich bei jedem Zuschauer für die vergeudeten 1:30 Min Langeweile entschuldigen möchte.
Und die Verantwortlichen möchte man fragen: wirklich Mercedes, ist das alles was ein Unternehmen mit so herausragend guten Produkten kommunikativ auf die Reihe bekommt?

 

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